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18 de outubro de 2011

Ein Tisch ist ein Tisch

Nossa, hoje encontrei por acaso uma história que eu sempre ADOREI!

É um conto chamado "Ein Tisch ist ein Tisch", do livro "Kindergeschichten" do escritor suíço Peter Bichsel. Para todos aqueles que já aprenderam o Präteritum, eu aconselho a comprar o livro. Tem diversas histórias interessantes.

Vocês encontram o livro na Livraria Cultura por meros R$ 25,80 e por R$ 27,50 vem o livro com CD de Áudio.

Aqui vai o link para a Livraria Cultura.
Livro
Livro com CD-Áudio

Para quem mora na Alemanha, o livro custa apenas 6 Euros: Clique aqui.

Eu já indiquei esse livro uma vez no Facebook. Clique aqui!

Hoje achei um curta-metragem sobre o conto "Ein Tisch ist ein Tisch". Aqui vai o vídeo:



Aqui vai o começo do texto, que é mesmo texto de narração do filme:

"Ich will von einem alten Mann erzählen, von einem Mann, der kein Wort mehr sagt, ein
müdes Gesicht hat, zu müd zum Lächeln und zu müd, um böse zu sein. Er wohnt in einer
kleinen Stadt, am Ende der Straße oder nahe der Kreuzung. Es lohnt sich fast nicht, ihn zu
beschreiben, kaum etwas unterscheidet ihn von andern. Er trägt einen grauen Hut, graue
Hosen, einen grauen Rock und im Winter den langen grauen Mantel, und er hat einen
dünnen Hals, dessen Haut trocken und runzelig ist, die weißen Hemdkragen sind ihm viel zu
weit.

Im obersten Stock des Hauses hat er sein Zimmer, vielleicht war er verheiratet und hatte
Kinder, vielleicht wohnte er früher in einer andern Stadt. Bestimmt war er einmal ein Kind,
aber das war zu einer Zeit, wo die Kinder wie Erwachsene angezogen waren. Man sieht sie
so im Fotoalbum der Großmutter. In seinem Zimmer sind zwei Stühle, ein Tisch, ein Teppich,
ein Bett und ein Schrank. Auf einem kleinen Tisch steht ein Wecker, daneben liegen alte
Zeitungen und das Fotoalbum, an der Wand hängen ein Spiegel und ein Bild. Der alte Mann
machte morgens einen Spaziergang und nachmittags einen Spaziergang, sprach ein paar
Worte mit seinem Nachbarn und abends saß er an seinem Tisch.

Das änderte sich nie, auch sonntags war das so. Und wenn der Mann am Tisch saß, hörte er
den Wecker ticken, immer den Wecker ticken.

Dann gab es einmal einen besonderen Tag, einen Tag mit Sonne, nicht zu heiß, nicht zu
kalt, mit Vogelgezwitscher, mit freundlichen Leuten, mit Kindern, die spielten – und das
Besondere war, dass das alles dem Mann plötzlich gefiel. Er lächelte.

"Jetzt wird sich alles ändern", dachte er. Er öffnete den obersten Hemdknopf, nahm den Hut
in die Hand, beschleunigte seinen Gang, wippte sogar beim Gehen in den Knien und freute
sich. Er kam in seine Straße, nickte den Kindern zu, ging vor sein Haus, stieg die Treppe
hoch, nahm die Schlüssel aus der Tasche und schloß sein Zimmer auf."

Aber im Zimmer war alles gleich, ein Tisch, zwei Stühle, ein Bett. Und wie er sich hinsetzte, hörte er wieder das Ticken, und alle Freude war vorbei, denn nichts hatte sich geändert.

"Immer derselbe Tisch", sagte der Mann, "dieselben Stühle, das Bett, das Bild. Und dem Tisch sage ich Tisch, dem Bild sage ich Bild, das Bett heißt Bett, und den Stuhl nennt man Stuhl. Warum denn eigentlich? Die Franzosen sagen dem Bett "li", dem Tisch "tabl", nennen das Bild "tablo " und den Stuhl "schäs", und sie verstehen sich. Und die Chinesen verstehen sich auch."

"Weshalb heißt das Bett nicht Bild", dachte der Mann und lächelte, dann lachte er, lachte, bis die Nachbarn an die Wand klopften und "Ruhe" riefen. "Jetzt ändert es sich", rief er, und er sagte von nun an dem Bett "Bild".

"Ich bin müde, ich will ins Bild", sagte er, und morgens blieb er oft lange im Bild liegen und überlegte, wie er nun dem Stuhl sagen wolle, und er nannte den Stuhl " Wecker".

Er stand also auf, zog sich an, setzte sich auf den Wecker und stützte die Arme auf den Tisch. Aber der Tisch hieß jetzt nicht mehr Tisch, er hieß jetzt Teppich. Am Morgen verließ also der Mann das Bild, zog sich an, setzte sich an den Teppich auf den Wecker und uberlegte, wem er wie sagen könnte.

Dem Bett sagte er Bild.
Dem Tisch sagte er Teppich.
Dem Stuhl sagte er Wecker.
Der Zeitung sagte er Bett.
Dem Spiegel sagte er Stuhl.
Dem Wecker sagte er Fotoalbum.
Dem Schrank sagte er Zeitung.
Dem Teppich sagte er Schrank.
Dem Bild sagte er Tisch.
Und dem Fotoalbum sagte er Spiegel. "

O resto da história vocês encontram no livro ou no site abaixo. Sugiro que vocês leiam e ouçam o resto do texto na seguinte página:
http://courseware.nus.edu.sg/e-daf/cwm/la3202gr/e14/tisch/tischteil1.htm

Lá também tem exercícios de gramática, arquivos de áudio e ajuda com o vocabulário.

Divirtam-se! Eu adoro este livro...

2 comentários:

  1. danke für den Tipp. Ich werde kaufen. O custo-brasil é um absurdo. Aqui custa o dobro!!!

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  2. Ich habe es gelesen und versteht, obwohl habe ich nicht viel über das Präteritum noch gelesen. (:

    ResponderExcluir

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